Navigation überspringen Sitemap anzeigen
öffentliche Bauten, Schule

Marianne-Weber-Gymnasium / Lemgo

Auftraggeber Stadt Lemgo
Bauvorhaben Energetische und bauliche Erneuerung des Marianne-Weber-Gymnasiums
Gebäudetyp Schule
Standort Franz-Liszt-Straße 34, 32657 Lemgo
Planungsbeginn 2009
Fertigstellung 2014
Leistungsphasen 2 - 9
Bruttogeschossfläche 9.800 m²

Das Marianne-Weber-Gymnasium in Lemgo wurde 1961 errichtet. Das Schulgebäude ist hinsichtlich des energetischen als auch baulichen Zustandes erneuerungsbedürftig.

Die Außenwände des Bauwerks sind in Stahlbetonskelettkonstruktion erbaut worden. Fensterbrüstungen und Wandflächen bestehen aus Mauerwerk ohne Wärmedämmung.

Die vorhandenen Fenster sind zwischen die Stahlbetonstützen eingebaut. Die Betonvorlagen im Bereich der Fenster stellen somit kritische Wärmebrücken dar.

Eine Dachdämmung ist nur im geringen Umfang aus der Erbauungszeit vorhanden und entsprechend erneuerungsbedürftig.

Geplant sind die folgenden Maßnahmen:

Außenwände

Hauptaugenmerk der baulichen Sanierung ist die Verbesserung der äußeren Hülle des Gebäudes. Hierbei sollen bessere energetische Werte erreicht werden. Die Außenwände werden im Mittel mit 26 cm Wärmedämmung versehen. Vor ihr wird eine hinterlüftete Fassade aus Faserzementtafeln angebracht.

Die vorhandenen Fenster sollen durch Aluminiumfenster mit einer 3-fach-Verglasung ersetzt werden. Sie werden in einer Pfosten-Riegel-Konstruktion ausgeführt. An der Ost-, Süd-, und Westseite werden die Fenster mit Raffstores ausgestattet, um eine Verschattung, bzw. eine Überhitzung im Sommer zu vermeiden.

340 Innenwände

Im Inneren des Gebäudes werden wenige Wände versetzt, bzw. neu errichtet. Zusätzlich wird ein Flurbereich zu einem Klassenraum umfunktioniert, sodass besser genutzte Flächen entstehen. Die neuen Trennwände werden aus Gipskarton erstellt.

Die Klassenraumtüren sollen ausgetauscht werden. Zurzeit schlagen diese in den Flur auf, dieses soll geändert werden. Hierdurch lässt sich die Unfallgefahr im Flurbereich mindern, auch werden durch den Austausch bessere Schallschutzwerte erreicht. Nachdem teilweise Innenwände neu verputzt bzw. angearbeitet wurden, werden die Innenräume neu gestrichen.

350 Decken

Auf der jeweils obersten Decke, jedes Bauteiles, wird eine ca. 30 cm dicke Wärmedämmung neu aufgebracht. Als unterster Abschluss der Dämmhülle, wird die komplette Kellergeschossdecke von unten gedämmt. In den einzelnen Geschossen werden die Decken mit Akustikdecken abgehängt. 

360 Dächer

Die Dacheindeckung auf Bauteil A, C und auf der Aula ist nicht zu erneuern. Auf Bauteil B ist noch die erste Dacheindeckung vorhanden. Diese wird durch ein Metalldach erneuert. Zusätzlich müssen alle Flachdächer im Bereich der Pausenhalle und den umliegenden Fluren der Aula saniert werden. 

Zum Seitenanfang